Wer-Wie-Was Kinderfänger.INFO

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Danke für Ihr Verständnis 🙂

Liebe Schutzbefohlene,
das Thema der sexualisierten Gewalt an Kindern ist leider nicht nur sehr präsent in unserer Gesellschaft, sondern auch mit falschen Bildern, wie z.B. dem „fremden“ Mann als Täter, behaftet.
Zum vermeintlichen Schutz der Kinder werden wohlbekannte Wahrheiten nicht ausgesprochen, um die Kinder und nicht zuletzt die Eltern in falscher Sicherheit zu wiegen.

Tatsächlich finden die allermeisten Vorfälle von Gewalt gegen Kinder nicht in der Presse oder anderen sichtbaren Schauplätzen statt, sondern im „stillen Kämmerlein“ des sozialen Nahfeldes. Darüber spricht man nicht gerne, denn das Thema macht Angst. Mir auch.

 

Sexueller Missbrauch ist ein Verbrechen, bei dem sich aufgrund falscher Täterbilder oftmals die Opfer schuldig fühlen und entsprechend Schwierigkeiten haben, sich Hilfe zu holen oder sich gar zu wehren.

Immer wieder und wie aus heiterem Himmel musste ich plötzlich hören, dass mein aktueller Gesprächspartner oder meine Gesprächspartnerin selber misshandelt wurde.
Ich habe andererseits auch viel Hilfe und Anregung aus vielen physikalisch anbetroffenen Ecken erhalten. Danke dafür!

Es ist noch heute für mich einfach erschreckend, wie oft und überall im sozialen Minenfeld verteilt der Kindesmissbrauch sich ungestört austoben konnte und kann.

Ich war damals Student der Deutschen Gebärdensprache, als ich für einen Anbieter von Selbstverteidigungskursen für Kinder (und Mütter) als „Ausbilder“ gejobbt habe.
„Während die Kinder (bis auf sehr wenige Ausnahmen) sich überhaupt nicht getraut haben, sich überhaupt zu verteidigen, haben die Mütter ausnahmslos heftig zugetreten.“

Der Trend vom Fremdtäter und nicht vom Nahtäter zu sprechen ist bereits schon gefährlich und irreführend genug für die Kinder. Die Kinder zusätzlich durch praktische Kurse für ineffektive, körperliche Techniken abzulenken verstärkt lediglich das Gefahrenmoment für das Kind.

Das LehrKraftWerk „Wer-Wie-Was Kinderfänger.INFO“ bemüht sich gleichzeitig um die notwendige und verständliche Aufklärung der Kinder und der Eltern
Als Lern- und Sozialpartner des Kindes verfügen die Lehrkräfte und Eltern über ein gemeinsames schrittweises Vorgehen und Vertiefen.
Die einzelnen Frage- und Antwortstellungen werden in unterschiedlichen Formaten für die Unterrichtsdurchführung, die Hausaufgaben und das Elternmaterial erarbeitet.

  • Vorlesebuch gestaltet für das Klassenzimmer
  • Arbeitsbuch gestaltet für das Kinderzimmer

Die Frühförderung in der Gewaltprävention

Aufklärung und Gespräche im Kinderzimmer
des Elternhauses.

Die Eltern-Werkstatt unterstützt Mama oder Papa bei dem Einstieg in das Thema und bei der Beantwortung der Fragen durch Begleitung durch das Kinderarbeitsheft für das Kind im Kinderzimmer.

Frühförderung Gewaltprävention im Klassenzimmer der Grundschule

Die Lehrkraft-Werkstatt unterstützt die Lehrkraft hierbei in der Anpassung des Unterrichts an die eigene Klasse und in der Durchführung mit Möglichkeiten der Binnendifferenzierung.

Frühförderung Gewaltprävention ist eine kollektive Stärkung der individuellen Ressourcen des Kindes.

Die „Frühförderung Gewaltprävention“ des LehrKraftWerks ist ein Programm, das die sozialpädagogischen Inhalte der Institution Grundschule ansprechen und inhaltlich bereichern soll.
Vordergründig und methodisch wird der Fokus auf das selbstbestimmte Lernen und das individuelle Entscheiden des Kindes gesetzt.
Hintergründig bedient das LehrKraftWerk vor allem kollektive Sozialformen und gemeinsame Bezüge in der Regelfindung.

Es gilt mit der Frühförderung Gewaltprävention auch und vor allem in der Klasse, gewisse Tabus mit der Klassenleitung in den Unterricht zu integrieren und zu gestalten. Diese Entscheidungsfindung durch den Elternrat wird mit dem integrierten Elternmaterial intensiv unterstützt und informiert.

Die Prävention sexualisierter Gewalt hat damit einen wichtigen Platz im Sachunterricht der Grundschule. Die Grundschule ist die wohl zeitintensivste Erfahrungs- und Lebensumwelt der Kinder und bereitet diese auf die folgenden Sozialräume vor.
Die Eltern haben heutzutage ihren Erziehungsauftrag an die Schule abgeben müssen. Die Schule kann dieses wichtige Thema auch im Lehrauftrag übernehmen.

Mit freundlichem Gruß
Tetje Velmede