Der nette Nachbar

und was sich (nicht) gehört

Mit dem „netten Nachbarn“ wird aufgrund einer für die Kinder oftmals typischen Situation eine erste Auseinandersetzung mit dem richtigen Umgang im sozialen Nahfeld thematisiert.

Es gibt Regeln für alle, an die sich alle halten müssen.
Das heißt, nicht nur alle Kinder. Das heißt auch,
dass alle Erwachsenen sich daran halten müssen!

Es ist nicht immer notwendig, die Kinder vor bestimmten Leuten zu warnen und sie vor einem normalen Umgang zu verschrecken.
Insbesondere wird mit den typischen Warnungen oftmals nur die Angst vor dem Fremdtäter verstärkt, während die eigentliche Gefahrenquelle des Nahtäters verharmlost wird.

Es wird bei dieser Geschichte lediglich betont, dass sich die Kinder und die Erwachsenen immer an bestimmte Regeln halten sollen. Dies in konsequenter Art und Weise, unabhängig davon, wie nah oder fern die sozialen Partner dem Kinde stehen.

Die Kinder haben bereits gelernt, dass sich aus einem freundlichen Gesicht nicht zwangsläufig auch freundliches Verhalten ableiten lässt. Nun wird die Regel des „Immer Bescheid Sagens“ erarbeitet und formuliert.

Die Kinder haben bereits gelernt, dass sich aus einem freundlichen Gesicht nicht zwangsläufig auch freundliches Verhalten ableiten lässt.
Nun wird die Regel des „Immer Bescheid Sagens“ erarbeitet und formuliert.

Eine weitere Bearbeitung des Themas, wie z.B. konkrete Situationsbeschreibungen oder das Verhalten von Personen, kann mit Hilfe von Arbeitsblättern gemeinsam an die Eltern und Kinder durchgeführt werden.

Der Lebensweltbezug des Kindes

Die Beschreibung eines „normalen“ Nachbarschaftsverhaltens kann aufgrund der persönlichen und sozialen Individualität nicht inhaltlich vorgegeben und mit Bildern präsentiert werden.
Die thematischen Fragen und Antworten werden im „durch Bilder animierten“ Gespräch methodisch mit dem Kind erarbeitet.

Etwaige Absichtsunterstellungen

Dabei wird notwendigerweise (?) nicht über versteckte Absichten gesprochen, oder vor bestimmten Leuten gewarnt, um die Kinder nicht zu verschrecken.
Das ist auch sicherlich nicht notwendig, denn man findet Kinderfänger nicht an jeder Straßenecke. Man findet sie buchstäblich in jedem Stadtteil, aber eben nicht in jeder Straße.
Es geht also um ein rein „normales“ Nachbarschaftsverhalten.

Der Fremdtäter ist immer Nahtäter

Kinderfänger: Kinderdieb oder Kinderräuber? Pädagogische Begriffsklärung

Insbesondere wird mit den typischen Warnungen oftmals nur die Angst vor dem Fremdtäter verstärkt, während die eigentliche Gefahrenquelle des Nahtäters verharmlost wird. Es wird bei dieser Geschichte lediglich betont, dass sich die Kinder und die Erwachsenen immer an bestimmte Regeln halten sollen.

Dies in konsequenter Art und Weise, unabhängig davon, wie nah oder fern die sozialen Partner dem Kinde stehen.

Ein freundlicher Gruß

Die Kinder verstehen ganz schnell, dass mit „Alle halten sich an diese Regel“ ein ganz einfaches Prinzip „ohne wenn und aber“ ausgesprochen wird.
Dass sich aber auch viele Erwachsene daran halten wird mit den Ampelfarben auch ganz schnell verdeutlicht.

Ein freundliches „Nein danke!“

Jonathan holt Hilfe

Die Kinder haben bereits gelernt, dass sich aus einem freundlichen Gesicht nicht zwangsläufig auch freundliches Verhalten ableiten lässt. Nun wird die Regel des „Immer Bescheid Sagens“ erarbeitet und formuliert.

Tetje

Tetje Velmede Dipl. Sozialpsychologe (.fr) Dipl. Arbeitspsychologe (.fr)

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