Was ist ein Kinderfänger ???

Kinderfänger wollen Kinder fangen und deshalb heißen sie Kinderfänger.

Kinderfänger spielen aber kein Fangen und sie wollen nicht mit den Kinder spielen.

Kinderfänger wollen schlimme Sachen von den Kindern und sie tun den Kindern manchmal auch weh.

Manchmal auch gar nicht, sondern sie sind immer irgendwie „lieb„.

Kinderfänger wollen nicht auffallen, denn sie haben Angst davor, entdeckt zu werden. Kinderfänger wissen, dass sie keine Kinder stehlen dürfen und dass sie Kindern nicht wehtun dürfen. Dafür werden sie ganz streng von der Polizei bestraft, wenn sie entdeckt werden.

Kinderfänger haben Angst vor anderen Erwachsenen und der Polizei.
Deswegen verstecken sich vor den anderen Erwachsenen.

Kinderfänger werden auch Kinderdiebe genannt, weil sie so still und leise sind wie Diebe. Ein anderes Wort für solche Menschen ist Kinderklauer.
Kinderdiebe sind aber keine normalen Diebe, sondern noch schlimmere Menschen, denn normale Menschen wollen Sachen klauen, aber Kinderfänger wollen Kinder klauen. Das ist noch viel schlimmer!

Kinderfänger sind sehr gefährlich, aber zum Glück gibt es nur sehr wenige Kinderfänger. Wenn man immer und überall gut aufpasst und sich an die Regeln hält, dann kann einem „besser nichts“ passieren.

Kinderfänger sind zwar sehr gefährlich, aber Kinder können sich oft vor Kinderfängern schützen. Es gibt ja auch viele andere Sachen und Lebewesen, die gefährlich sind, wenn man nicht aufpasst oder sich nicht an bestimmte Grundregeln hält.
Kinder können sich oft auch vor Kinderfängern schützen, wenn sie gut aufpassen und sich an die besonderen Regeln halten.
Ohne „aufpassen“ und „Regeln“ geht das natürlich nicht!

Kinderfänger wollen Sachen von den Kindern, die das Kind selber nicht will. Kinderfänger wollen Kinder zum Beispiel an Stellen berühren, an denen Kinder nicht berührt werden wollen.
Kinderfänger können Kindern am Ende dabei ganz stark wehtun und verletzen. Kinderfänger sind also böse Menschen, vor denen Kinder sich schützen und verteidigen können soll(t)en.

Kinder brauchen aber keine Angst vor anderen Menschen oder Berührungen zu haben. Spielen und Berührungen sind eine schöne Sache, wenn sich alle an die Regeln halten.
Nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen müssen sich an diese Regeln für Berührungen halten. Dann ist alles in Ordnung.

Wenn sich die Erwachsenen nicht an diese Regeln halten, oder Sachen tut, die das Kind nicht will, dann ist der Erwachsene schuld und nicht das Kind. Das Kind darf und soll sich dann Hilfe bei anderen Erwachsenen holen.

Die thematische Einleitung erfolgt mit der phantasievollen Bearbeitung und Entwicklung von Schattenbildern, die den Blick auf eine andere, unsichtbare Realität des „bösen“ Erwachsenen erlauben.
Das Aussprechen und Enttabuisieren dieses ansonsten beängstigenden Themas im Sitzkreis soll die Kinder darin aufklärend unterstützen, ihre eigene Selbstsicherheit in Bezug auf solche Situationen zu entwickeln.

Die thematische Erarbeitung und gegebenenfalls die Vertiefung erfolgt durch Variationen des Bewegungsspiel „Die Ampelfarben„. Dieses interaktive Antwort- und Fragespiel erlaubt den Kindern ein einfaches und kindgerechtes (Er-)Finden von Situationsbeschreibungen mit den richtigen Antworten. Die Fragen und Antworten werden entsprechend den Ampelfarben als erlaubt (grün) und als verboten (rot) bezeichnet, während die gelbe Farbe die kindliche Unsicherheit oder die Abhängigkeit von Personen und Orten bezeichnet. Dieses farbliche Muster ist den Kindern sehr vertraut und sie erlaubt eine einfache und spielerische Antwort auf viele Fragen.

Der thematische Abschluss und die abschließende Regelformulierung werden generell im Sitzkreis erarbeitet.

Die lautsprachliche Regelformulierung wird von der Handsprache der Kinder begleitet. Dies mit Verweisen auf die Ampelfarbe der Regel und den entsprechenden Hand- und Gesichtsausdruck.

Mit der vorgeschlagenen Kinderwerkstatt werden die verschiedenen Frage- und Aufgabestellungen des Regelunterrichts gezielt an den Nachmittagsunterricht abgegeben, um das kreativ unterstützte Gespräch und die individuelle Vertiefung gezielt und methodisch zu unterstützen.

Zur Auswahl von Worten und Begriffen

Die inhaltlichen und thematischen Aussagen für das Elternhaus und für die Schule sind selbstverständlich immer gleich formuliert.
Bitte berücksichtigen Sie dabei, dass wir in unserer Arbeit mit den Kindern, Eltern und allen anderen dabei mit dem Fremdtäter anfangen und uns dabei vorsichtig „vorantasten“ zum Nahtäter. Das Ganze braucht seine Zeit.

Was ist ein Kinderfänger?

Kinderfänger spielen aber kein Fangen und sie wollen nicht mit den Kinder spielen. Kinderfänger wollen schlimme Sachen von den Kindern.
Dabei tun sie den Kindern aber nicht immer weh und deswegen merkt das Kind das manchmal nicht. Später dann vielleicht, aber du sollst schon vorher aufpassen.

Kinderfänger wollen Kinder fangen. Deshalb heißen sie Kinderfänger.

Kinderfänger wollen nicht auffallen, denn sie haben Angst davor, entdeckt zu werden. Kinderfänger wissen, dass sie keine Kinder stehlen dürfen und dass sie Kindern nicht wehtun dürfen. Dafür werden sie ganz streng von der Polizei bestraft, wenn sie entdeckt werden.

Kinderfänger haben Angst vor anderen Erwachsenen und der Polizei. Deswegen verstecken sich vor den anderen Erwachsenen. Und das schaffen sie sehr gut, denn es gibt mehr Kinderfänger, als man denkt.

Kinderfänger werden auch Kinderdiebe genannt.

Eben weil sie so still und leise sind wie Diebe. Ein anderes Wort für solche Menschen ist Kinderklauer. Kinderdiebe sind aber keine normalen Diebe, sondern noch schlimmere Menschen, denn normale Menschen wollen Sachen klauen, aber Kinderfänger wollen Kinder klauen. Das ist noch viel schlimmer!

Kinderfänger sind sehr gefährlich, aber zum Glück gibt es nur sehr wenige Kinderfänger. Wenn man immer und überall gut aufpasst und sich an die Regeln hält, dann kann einem nichts passieren.
Kinderfänger sind zwar sehr gefährlich, aber Kinder können sich vor Kinderfängern schützen. Es gibt ja auch viele andere Sachen und Lebewesen, die gefährlich sind, wenn man nicht aufpasst oder sich nicht an bestimmte Regeln hält.
Kinder können sich auch vor Kinderfängern schützen, wenn sie gut aufpassen und sich an die Regeln halten.

Kinderfänger wollen Sachen von den Kindern, die das Kind selber nicht will. Kinderfänger wollen Kinder zum Beispiel an Stellen berühren, an denen Kinder nicht berührt werden wollen.

Kinder brauchen aber keine Angst vor anderen Menschen oder normalen Berührungen zu haben. Spielen und Berührungen sind eine schöne Sache, wenn sich alle an die Regeln halten. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen müssen sich an die Regeln halten. Dann ist alles in Ordnung.

Wenn sich die Erwachsenen nicht an die REGELN halten, oder Sachen tut, die das Kind nicht will, dann ist der Erwachsene schuld und nicht das Kind. Das Kind darf und soll sich dann Hilfe bei anderen Erwachsenen holen.
Absatz

Nicolas‘ Murmelspiel thematisiert die Ansprache durch einen fremden Erwachsenen und die damit verbundene kindliche Unsicherheit und Unfähigkeit, mit einer solchen Situation umzugehen.

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Mit dem bekannten Bild des „bösen, fremden“ Mannes geht Nicolas auf das Konzept des „Fremdtäters“ ein, um die Kinder entsprechend ihres Wissensstandes thematisch abzuholen.
Die spätere Erkenntnis des möglichen „Nahtäters“ kann und soll hier (noch) nicht angesprochen werden.

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