Unterrichtsplanung Selektive Gewaltprävention

Unterrichtsplanung: Selektive Gewaltprävention


Jedes Kind hat unterschiedliche Ressourcen und Fertigkeiten, um aktiv mit gewaltbeinhaltenden Situationen umzugehen und diese effektiv zu verarbeiten. Aus diesem Grunde ist eine differenzierte methodische Bearbeitung von Themen und Inhalten notwendig, um auf die Individualitäten und Persönlichkeiten im Klassenkollektiv einzugehen.

Das Unterrichtsmaterial für den Basisunterricht orientiert sich grundsätzlich an prinzipiell vorausgesetzten Ressourcen („Fähigkeiten und Fertigkeiten“) der Kinder. Diese „gleichmachende“ Perspektive ist für die Gestaltung des Programmes grundsätzlich notwendig, kann aber den Bedürfnissen einzelner Kinder nicht gerecht werden. Aus diesem Grunde werden der Lehrkraft verschiedene Werkstätten vorgeschlagen, um diese Ressourcen gezielt, und auf die Inhalte des Unterrichts bezogen, bearbeiten zu können. Auch die unterschiedlichen Erfahrungen, Bedürfnisse und Fragestellungen einzelner Kinder und Gruppen sollten generell berücksichtigt werden können.

Jeder Band enthält, wo möglich und sinnvoll, eine Sammlung an Werkstätten für die thematische Vertiefung des jeweiligen Themas oder den Transfer in andere Grundschulfächer.
Die Werkstätten beziehen sich auf die kindlichen Ressourcen „Gefühle“, „Körper“, „Sprache“ und „Verstand“ und konzentrieren sich hierbei auf die schulische Sozialform des kollektiven Arbeitens unter Nutzung der typischen Kulturtechniken der Vor- und Grundschule.

Tetje Velmede

Tetje Velmede Dipl. Sozialpsychologe (.fr)

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