Thematische Einleitung, Erarbeitung und Abschluss

Was ist ein Kinderfänger ???

Die thematische Einleitung erfolgt mit der phantasievollen Bearbeitung und Entwicklung von Schattenbildern, die den Blick auf eine andere, unsichtbare Realität des „bösen“ Erwachsenen erlauben.
Das Aussprechen und Enttabuisieren dieses ansonsten beängstigenden Themas im Sitzkreis soll die Kinder darin aufklärend unterstützen, ihre eigene Selbstsicherheit in Bezug auf solche Situationen zu entwickeln.

Die thematische Erarbeitung und gegebenenfalls die Vertiefung erfolgt durch Variationen des Bewegungsspiel „Die Ampelfarben“. Dieses interaktive Antwort- und Fragespiel erlaubt den Kindern ein einfaches und kindgerechtes (Er-)Finden von Situationsbeschreibungen mit den richtigen Antworten. Die Fragen und Antworten werden entsprechend den Ampelfarben als erlaubt (grün) und als verboten (rot) bezeichnet, während die gelbe Farbe die kindliche Unsicherheit oder die Abhängigkeit von Personen und Orten bezeichnet. Dieses farbliche Muster ist den Kindern sehr vertraut und sie erlaubt eine einfache und spielerische Antwort auf viele Fragen.

Der thematische Abschluss und die abschließende Regelformulierung wird von den bereits erarbeiten Regeln eingeleitet und mit der einfachen Regel „Ich lasse mich nicht fangen“ abgeschlossen.

Der thematische Abschluss und die abschließende Regelformulierung wird von den bereits erarbeiten Regeln eingeleitet und mit der einfachen Regel „Ich lasse mich nicht fangen“ abgeschlossen.

Mit der vorgeschlagenen Kinderwerwerkstatt werden die verschiedenen Frage- und Aufgabestellungen des Regelunterrichts gezielt an das Elternhaus abgegeben, um das Gespräch und die individuelle Vertiefung zu unterstützen.

Das LehrKraftWerk

Das LehrKraftWerk

Frühförderung Gewaltprävention für die Schule und für zu Hause.

Frühförderung Gewaltprävention

Das LehrKraftWerk, Inh. Tetje Velmede, wird zur Reflexion und zur Publikation von Beiträgen zum Thema des Sexuellen Missbrauchs von Kindern genutzt. Mit dem Aufgabenfeld der Prävention Sexualisierter Gewalt an Kindern hat Tetje Velmede verschiedene Aufgabenstellungen zusammengefasst und mit dem LehrKraftWerk dargestellt.
Es gibt Bücher für zu Hause und Bücher für die Schule.

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www.kinderfänger.de

Unterrichtsformate mit dem LehrKraftWerk

Frühförderung Gewaltprävention für die Schule und zu Hause

Das sozialpsychologische Konzept des Lehrkraftwerk fokussiert neben der kindgerechten und sprachunabhängigen Vermittlung der Inhalte insbesondere auf den Einbezug des Elternhauses und der Schule als gemeinsamen und elementarem Lebensraum für das Kind.

Der Einbezug der Sozial– und Lebenspartner des Kindes wird vom LehrKraftWerk intensiv unterstützt.

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Der Begriff „Sexualisierte“ „Gewalt“


So unterschiedlich die einzelnen Menschen und ihre Erfahrungswerte sind, so unterschiedlich sind auch die individuellen Auffassungen davon, was („gesunde“ oder „kranke“) Sexualität ist und auch davon, was („normale“ oder „übertriebene“) Gewalt ist und was zu den normalen Sachen im Leben oder in der Erziehung gehört.

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Sexueller Missbrauch: Zahlen, Fakten & Vermutungen

Auf der Grundlage unterschiedlicher internationaler Studien muss man feststellen, dass das Ausmaß sexualisierter Gewalt auch heute noch sehr hoch ist. Je nach Forschungsdesign und Berücksichtigung des vermuteten Dunkelfelds muss man davon ausgehen, dass mindestens „jedes vierte bis fünfte Mädchen und jeder zwölfte bis vierzehnte Junge“ in Deutschland sexualisierte Gewalt erlebt haben.
Andere Studien zeigen auf, dass bis zu 20% der Männer und 50% der Frauen bis zum Erreichen der Volljährigkeit sexualisierte Gewalt erlebt haben.

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Kritik an Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungskursen

Tetje Velmede: psychologue social / consultant formateur

Die Frühförderung in der Gewaltprävention und insbesondere die Prävention Sexualisierter Gewalt an Kindern ist in den letzten zehn Jahren immer wieder eine persönliche Aufgabenstellung gewesen.
Ich habe mich ihr manchmal „gerne und kreativ“ und manchmal nur „ungerne und notwendigerweise“ gestellt. Vor allem habe ich niemals mit gutem Gewissen aufhören können, weil einerseits der Bedarf zu akut ist und andererseits weil einfach zu viele Leute immer wieder mitgeholfen haben. Vielen Dank für die moralische und praktische Unterstützung!

Tetje Velmede, Dipl. Psychologe (Université de Nantes)
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