Das Vorurteil vom „Fremdtäter“ und vom „Triebtäter“

Das Vorurteil vom „Fremdtäter“ und vom „Triebtäter“

Das Stereotyp vom Fremdtäter

Ein weiterer Mythos, der sich bis heute hält – vermutlich aufgrund der reißerischen Berichterstattung solcher Einzelfälle – ist der vom Täter als dem Kind unbekannte Person.

Eigentlich klar, denn über fremde Leute lässt sich immer besser miteinander „schlecht“ reden, als über gemeinsam bekannte Leute.

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Kultur als Maßstab Sexualisierter Gewalt

Kultur als Maßstab Sexualisierter Gewalt

oder „meine Kultur erklärt mir, was ich davon halte“

Betrachtet man das Auftreten sexuellen Missbrauchs innerhalb verschiedener Kulturgruppen, so fällt auf, dass das Erleben von Missbrauchserfahrungen bei den Populationen und Kulturen unterschiedlich ausgeprägt ist.
Ob das beispielsweise damit zusammenhängt, dass je nach Kulturhintergrund unterschiedliche Hemmschwellen bestehen, entsprechende Fragen zu beantworten, oder ob dies durch unterschiedliche Definitionen von Missbrauch bedingt ist, kann nicht vereinfachend beantwortet werden.

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Der Begriff „Sexualisierte“ „Gewalt“

Der Begriff „Sexualisierte“ „Gewalt“


So unterschiedlich die einzelnen Menschen und ihre Erfahrungswerte sind, so unterschiedlich sind auch die individuellen Auffassungen davon, was („gesunde“ oder „kranke“) Sexualität ist und auch davon, was („normale“ oder „übertriebene“) Gewalt ist und was zu den normalen Sachen im Leben oder in der Erziehung gehört.

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Hausaufgabe LehrKraftWerk www.schulfänger.info

Sexueller Missbrauch: Zahlen, Fakten & Vermutungen

Auf der Grundlage unterschiedlicher internationaler Studien muss man feststellen, dass das Ausmaß sexualisierter Gewalt auch heute noch sehr hoch ist. Je nach Forschungsdesign und Berücksichtigung des vermuteten Dunkelfelds muss man davon ausgehen, dass mindestens „jedes vierte bis fünfte Mädchen und jeder zwölfte bis vierzehnte Junge“ in Deutschland sexualisierte Gewalt erlebt haben.
Andere Studien zeigen auf, dass bis zu 20% der Männer und 50% der Frauen bis zum Erreichen der Volljährigkeit sexualisierte Gewalt erlebt haben.

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„Fremde dürfen das nicht“

„Fremde dürfen das nicht“

von Friederike Gehlenborg / Zeitung die Welt

Quelle: Die Welt, Mittwoch 10. November 2010, Seite 31, Hamburg / ganzseitig

Der Hase und sein bester Freund, der kleine Bär, gehen immer zusammen zur Schule. Sie sind Schultiere und drücken deshalb wie alle Kinder aus der Vorschulklasse C der Schule An der Gartenstadt in Wandsbek jeden Tag die Schulbank.

Meistens ist der Kleine Bär fröhlich, aber heute weint er bitterlich.
„Ich bin so traurig, weil ich oft berührt werde. Das mag ich gar nicht. Liebe Kinder wisst ihr, was ich dagegen tun kann?“, fragt der kleine Bär, der mit einer Handpuppe von Klassenlehrerin Sabine Bohlen-Ross gespielt wird.

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