Die Streitschlichtung der Schultiere

Universelle Gewaltprävention

Die Streitschlichtung der Schultiere wurde von den Grundschülern der Schule an der Gartenstadt unter der Leitung von Dipl. Sozialpädagogin und Therapeutin Sabine Bohlen-Ross entwickelt.

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Die Schultiere

Der kleine Hase
Der kleine Hase hat heute seinen ersten „Ich gehe alleine zur Schule Tag „. Er hat seine Verkehrsregeln gut gelernt und darf loshoppeln. Aber unterwegs hat der kleine Hase eine merkwürdige Begegnung. Er trifft einen komischen Menschen und läuft lieber davon.
Ist er deswegen nun ein Angsthase ?

Der kleine Igel
Der kleine Igel versteht die Angst vom kleinen Hasen vor dem Menschen überhaupt nicht. Igel laufen ja schließlich nicht weg, sondern rollen sich zusammen und zeigen ihre Stacheln. „Weglaufen ist feige“, sagt er. „Der kleine Hase ist ein Angsthase!“ Deswegen streiten sich die beiden nun und beschimpfen sich als „Angsthase“ und als „blöder Igel“.

Der Tigerlöwe
Der Tigerlöwe heißt Tigerlöwe, weil er so stark ist wie ein Löwe ist und so schnell ist wie ein Tiger. Der Tigerlöwe mag es gar nicht, dass seine beiden Freunde gar nicht mehr aufhören wollen, sich zu streiten. Der Tigerlöwe findet das doof!
Tigerlöwe hat die Wahl, denn er ist stark und schnell. Was ist besser? Weglaufen oder zuschlagen?

Kleiner Bär
Der kleine Bär ist eigentlich immer ganz fröhlich und zufrieden. Aber heute steht er vor dem Schultor und weint. Warum weint er wohl?
Die anderen halten ihn immer für einen Teddybären und wollen ihn streicheln und mit ihm spielen. Aber er mag das nicht. Was soll er bloß tun, damit die anderen ihn nicht anfassen ?

Der Streithahn
Der kleine Hahn ist ein richtiger Streithahn und schlägt die anderen Schultiere. Ausserdem ist er so ein richtig harter Typ und lässt sich von anderen nichts sagen.
Er taucht immer wieder mal von der Seite oder von hinten auf und haut den anderen eine rein. Aber eines Tages legt er sich mit dem Falschen an und kommt als gerupftes Huhn zur Schule.

Das kleine Schwein
Das kleine Schwein versteht gar nicht, warum die anderen es nicht mit seinem richtigen Namen anreden. Alle sagen immer nur „Schwein“ zu ihm und dass es dick ist.
Ausserdem wollen die anderen nicht mit ihm spielen, weil es immer so klebrige Finger hat und die ganzen Spielsachen mit Schokolade beschmiert. Deswegen ist es oft alleine, während die anderen in der Pause spielen. Dann langweilt es sich und isst noch mehr Schokolade. Was kann es machen, damit die anderen mit ihm spielen?

Der Schlaufuchs
Der Schlaufuchs ist ein richtig schlauer Fuchs und kann sogar schon lesen.
Manchmal passiert es ihm aber natürlich auch, dass er nicht gut aufpasst und dann die Buchstaben durcheinander bringt. Deswegen wird er auch von anderen Lauschfuchs genannt und das findet er gut, denn Lauschen und Zuhören macht ihn ja noch schlauer!

Das kleine Känguruh
Das kleine Känguruh ist immer ein fröhliches Tier und auch immer so schön angezogen. Es geht immer mit seiner Tasche durch die Gegend und hat immer alles dabei, wenn die anderen Schultiere mal etwas brauchen.

Aber leider passieren immer so komische Sachen mit der Tasche. Da sind oft Sachen drin, die es selber gar nicht reingetan hat und die die anderen Schultiere schon suchen.

Deswegen gibt es oft auch Probleme und Streitereien und das kleine Känguruh wird immer beschuldigt, wenn etwas fehlt. Manchmal zu Recht, manchmal zu Unrecht!

Die Schultiere und die Klassenregeln

Frühförderung Gewaltprävention / Universelle Gewaltprävention an der Grundschule

Die Klassenregeln

Die Schule der Schultiere umfasst alle typischen Räumlichkeiten (Unterrichts- und Spielflächen) und Angebote einer normalen Grundschule. Der Materialkoffer umfasst Arbeitsmaterialien für den Regelunterricht oder die Projektwoche.

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Die Schultiere und der Klassendienst

Frühförderung Gewaltprävention mit den Schultieren

Der Leisedienst

Der Leisedienst (Schlaufuchs)

Der Schlaufuchs ist unser Leisewächter, denn er hat es am besten verstanden, dass man manchmal gut lauschen muss, um schlau zu werden. Dafür braucht man ja nur die Buchstaben ein bisschen zu vertauschen, um das zu verstehen!

Der Materialdienst

Der Materialdienst (Krake)

Die Krake hat die besten Voraussetzungen, die Arbeitsmaterialien heranzutragen. Aber sie hat die selben Probleme, wie die anderen Kinder, wenn auch sie zuviel auf einmal tragen will.

Der Zeitdienst

Der Zeitdienst (Schildkröte)

Die Schildkröte ist wohl das langsamste Tier unserer Schule, aber sie kann ihre Zeit gut einteilen und deswegen ist sie immer pünktlich und niemals zu spät! Sie hilft den anderen, ihre Sprechzeiten und Arbeitszeiten gut einzuteilen.

Der Streitschlichter

Der Streitschlichter

Der Tigerlöwe weiß, dass Zuhauen und Treten doof ist, das hat er gar nicht nötig. Deswegen hilft er gerne den anderen Schultieren, wenn es zu Streitigkeiten kommt. Der Tigerlöwe bietet bereits in der Vorschulklasse eine kindgerechte Art der Streitschlichtung.

Das LehrKraftWerk

Das LehrKraftWerk

Frühförderung Gewaltprävention für die Schule und für zu Hause.

Frühförderung Gewaltprävention

Das LehrKraftWerk, Inh. Tetje Velmede, wird zur Reflexion und zur Publikation von Beiträgen zum Thema des Sexuellen Missbrauchs von Kindern genutzt. Mit dem Aufgabenfeld der Prävention Sexualisierter Gewalt an Kindern hat Tetje Velmede verschiedene Aufgabenstellungen zusammengefasst und mit dem LehrKraftWerk dargestellt.
Es gibt Bücher für zu Hause und Bücher für die Schule.

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www.kinderfänger.de

Unterrichtsformate mit dem LehrKraftWerk

Frühförderung Gewaltprävention für die Schule und zu Hause

Das sozialpsychologische Konzept des Lehrkraftwerk fokussiert neben der kindgerechten und sprachunabhängigen Vermittlung der Inhalte insbesondere auf den Einbezug des Elternhauses und der Schule als gemeinsamen und elementarem Lebensraum für das Kind.

Der Einbezug der Sozial– und Lebenspartner des Kindes wird vom LehrKraftWerk intensiv unterstützt.

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Das Vorurteil vom Fremdtäter

Das Stereotyp vom Fremdtäter

Ein weiterer Mythos, der sich bis heute hält – vermutlich aufgrund der reißerischen Berichterstattung solcher Einzelfälle – ist der vom Täter als dem Kind unbekannte Person.
Eigentlich klar, denn über fremde Leute lässt sich besser miteinander schlecht reden, als über bekannte.

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Das Vorurteil vom „krankhaften“ Triebtäter

Das Vorurteil vom „krankhaften“ Triebtäter


Nur bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhundert hinein erhielt sich in wissenschaftlichen Kreisen das Bild eines „geistig gestörten Triebtäters,“ der durch anormale Eigenschaften wie „starker Geschlechtstrieb, Intelligenzdefekte und Alkohol“ gekennzeichnet wurde.
Ein solches wissenschaftliches Bild von diesen missbrauchenden Erwachsenen kann einfacher von der Gesellschaft bestätigt werden, denn tatsächlich begegnet man solchen Leuten doch tatsächlich an den falschen Orten.

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Der Begriff „Sexualisierte“ „Gewalt“


So unterschiedlich die einzelnen Menschen und ihre Erfahrungswerte sind, so unterschiedlich sind auch die individuellen Auffassungen davon, was („gesunde“ oder „kranke“) Sexualität ist und auch davon, was („normale“ oder „übertriebene“) Gewalt ist und was zu den normalen Sachen im Leben oder in der Erziehung gehört.

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